Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit (Trinitarierkirche)   1906 

Pfarrkirche zur heiligen Dreifaltigkeit  Trinitarierkirche (8, Alser Straße bei 17; „Allerheiligste Dreifaltigkeit"; Alser Kirche). Die Trinitarier (Weißspanier), aus Katalonien nach Wien berufen, erwarben 1689 zwecks Errichtung einer Kirche samt Kloster einen Gartengrund in der Alser Straße (ab 1680 im Besitz von Maria Elisabeth Koch von Adlerspurg). Ihre erste Kapelle (benannt „Zum Heiligen Ölberg", heute Sakristei) wurde am 30. April 1689 geweiht.
Die Kirche „Zur Heiligen Dreifaltigkeit" (Grundsteinlegung 1695, Weihe 1698) und das Kloster waren erst 1727 vollendet. 1783 wurde der Trinitarierorden durch Joseph II. aufgehoben. Kloster und Kirche wurden 1784 den Minoriten übergeben, deren Kloster in der Stadt ebenfalls aufgehoben worden war. Gleichzeitig wurde die Kirche zur Pfarre erhoben.

Die unter der Kirche befindliche Gruft enthält in zahlreichen Kolumbarien die Grabstätten von Mitgliedern des Minoritenordens. Am 13. September 1879 wurde das Turmkreuz geweiht. In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche gründlich restauriert (1952 auch innen).
(Quelle: wien.gv.at)